„Man ist so alt wie seine Gefäße“
Gerne können Sie unsere Informationsbroschüre „Neue Diagnostik und Therapie von Durchblutungsstörungen“ anfordern!

Therapie von Durchblutungsstörungen

Jede Therapie von Durchblutungsstörungen beginnt mit einer umfassenden Diagnostik. Wir führen zunächst spezifische Laboruntersuchungen zur Identifizierung von Risikofaktoren durch (Fettstoffwechselstörung, erhöhtes Homocystein, Lipoprotein A, Schwermetallbelastung).
Weiter untersuchen wir die Fließfähigkeit des Blutes mit der Dunkelfeldmikroskopie und den genauen Zustand der Gefäße mit dem hochauflösenden Farbdoppler Ultraschall.
Dabei können wir das Herz, die Hauptschlagader, die Halsschlagadern, die Hirngefäße (mit dem transkraniellen Doppler), die Adern in den Beinen und die anderen Gefäße untersuchen.
Wir behandeln Durchblutungsstörungen auch mittels Chelattherapie.
Eine große amerikanische Studie konnte die Wirksamkeit der Chelattherapie aktuell wissenschaftlich belegen:
Wirksamkeit der Chelattherapie wissenschaftlich bestätigt
Bei der Chelattherapie werden sogenannte Chelatbildner, wie z.B. EDTA, über eine Infusion gegeben. Damit werden Schwermetallionen im Blut als Chelatkomplexe gebunden und ausgeschieden. Schon lange ist aus der Praxis bekannt, dass diese Therapie Beschwerden bei Durchblutungsstörungen lindern kann. Nun liegen auch Studienergebnisse einer randomisierten doppelblinden Multicenterstudie vor. Die Ergebnisse der amerikanischen TACT-Studie (Trial to Assess Chelation Therapy) vom National Institute of Health (USA) wurden im November 2012 auf der Jahrestagung der American Heart
Association in Los Angeles vorgestellt.
Die Chelat-Therapie wurde demnach an 1.708 Patienten nach Herzinfarkt gegen Placebo getestet,
Die Nachbeobachtungszeit betrug im Mittel 55 Monate.
Dabei hat sich herausgestellt, dass bei den mit der Chelat-Therapie behandelten Patienten das Risiko
für ein erneutes “Ereignis“ (z.B. Tod, Herzinfarkt, Schlaganfall, die Notwendigkeit einer Koronar-
Revaskularisation (Herzkatheter / Bypass), stationäre Aufnahme wegen herzbedingten Schmerzen in
der Brust) um 18% abnimmt.
Insbesondere Patienten mit einer Zuckererkrankung (Diabetiker) profitieren von dieser Therapie.
Quelle: Ärzte Woche 47/2012
Bewegungsapparat

Durchblutungstörunge